Biografie

“Die Geige in seinen Händen singt, weint, tanzt, stürmt, trauert, streichelt. Aaviks Spiel funkelt, seine philosophisch durchdachten Interpretationen zeigen einen neugierigen und offenen Geist voller Dankbarkeit und Respekt gegenüber dem Komponisten und dem Zuhörer.” (Sirp, Estland, November 2020)

Hans Christian Aavik (1998) ist einer der meistversprechenden Geiger der jungen Generation und sorgt mit seinem vielseitigen Stil und seinem eigenständigen Stil international für Aufsehen.

Er ist der 1. Preisträger des Carl Nielsen International Competition 2022. Neben zwei Sonderpreisen (für die beste Interpretation von Jesper Koch: Maze; Sonderpreis des Odense Symphony Orchestra) hat er einen Plattenvertrag mit Orchid Classics/Odense Symphony Orchestra unterzeichnet und wird es werden tritt als Gastsolist mit nordischen Spitzenorchestern auf.

Zu den jüngsten Errungenschaften gehören Preise: Solistenkategorie beim „Cadenza-Wettbewerb“ (1. Preis), „3. Làszlò Spezzaferri International Music Competition“ (1. Preis), Estonian String Players Competition 2020 (1. Preis und 4 Sonderpreise), Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main Kammermusikwettbewerb (Preisträger und Sonderpreis), Ilmari Hannikainen Piano Chamber Music Competition in Jyväskyla, Finnland (Diplom mit der Pianistin Karolina Žukova).

Im Jahr 2021 veröffentlichte Hans Christian zusammen mit der Pianistin Karolina Žukova sein Debütalbum "AETERNUS", das in Estland und anderswo gelobt wurde.

Geboren in Tallinn, Estland, begann Hans Christian sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren. Seit 2017 studiert er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Erik Schumann und Kammermusik bei Prof. Angelika Merkle. Ab 2021 studiert er parallel an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien bei Maestro Julian Rachlin und Kammermusik bei Prof. Evgeny Sinaiski.

Er nahm unter anderem an Meisterklassen von Gerhard Schulz, prof. Kolja Blacher, Sophia Rahman, Alexey Semenenko, Prof. Stephan Picard, Mi-Kyung Lee, Prof. Jonathan Aner, Prof. Heime Müller, Florian Donderer, Prof. Mikhail Gotsdiner, Prof. Robert Rozek, Junio Kimanen, Evan Rothstein, Prof. Jan Repko und bei vielen anderen teil.

In seiner noch jungen Karriere musizierte er bereits als Solist, u.a mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Kopenhagener Philharmonie, dem Odense Symphonieorchester, dem Symphonieorchester der Musikhochschule Tallinn, dem Symphonieorchester der Universität Tartu, dem Symphonieorchester der Universität Ilmenau, Harju County Youth Symphony Orchestra, Pärnu City Orchestra, Jyväskylä Symphony Orchestra und hat mit Dirigenten wie Ville Matvejeff, Nikolaj Szeps-Znaider, Daniela Musca, Arvo Volmer, Edoardo Narbona, Mikk Murdvee, Henri Christofer Aavik, Jüri Alperten und Lauri Sirp zusammengearbeitet.

Hans Christian Aavik spielt auf einer Violine von Giovanni Paolo MAGGINI (ca. 1610) und einem Bogen von Victor Fétique (ca. 1930 in Frankreich hergestellt), einer Leihgabe der Estnischen Stiftung für Musikinstrumente. Eigentümer des Instruments ist die Familie Sapožnin.

Hans Christian Aavik ist ab 2021 Stipendiat des Deutschlandstipendiums.

Hans Christian Aavik wird ab 2019 von Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. unterstützt.

G. Faure Aprés un reveHans Christian Aavik (violin), Karolina Žukova (piano)
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